Eine Brille im Alltag – wie die Meinungen auseinandergehen!

Brille

Wer eine Sehschwäche in Form von Kurz- oder Weitsichtigkeit hat, der benötigt eine Brille. Man geht dafür zum Augenarzt/Optiker, lässt sich die Augen untersuchen, macht einen Sehtest und bekommt am Ende Werte ausgespuckt. Der wichtigste Wert sind die Dioptrien, sie können zum Beispiel bei einer Kurzsichtigkeit -1,75 (linkes Auge) und -2,00 (rechtes Auge) betragen. Je höher die Zahl ausfällt, umso schlechter sind die Augen.

In der Regel sucht man sich beim Optiker auch gleich eine Brille aus. Die Auswahl ist dabei alles andere als einfach, sodass man im besten Fall einen Freund/Freundin als Berater(in) mitnimmt. Wurde ein passendes Modell gefunden, dann schickt der Optiker dies ein, die Gläser werden entsprechend bearbeitet (also in Form gebracht und an die Werte angepasst) und nach ein paar Tagen kann die fertige Brille abgeholt werden. Zum Schluss wird noch an der Passform geschraubt, danach ist man Besitzer einer neuen Brille. Doch was bedeutet das im Alltag und wie ist eine solche Sehhilfe zu bewerten?

Die Meinungen gehen auseinander

Eines ist klar, im Vergleich zu früher hat sich der Ruf der Brille wesentlich verbessert. Es gibt nicht nur mehr Formen und Farben, sondern sie ist auch zu einem echten Modeaccessoire geworden. Viele nutzen sogar ein Gestell ohne Sehstärke, nur um eine zu tragen. Für den Großteil ist eine Brille also völlig okay beziehungsweise sogar Pflicht, andere sehen darin ein störendes Hilfsmittel. Das liegt natürlich daran, weil man die Sehhilfe stets tragen muss und es ein „anderes“ Sehen ist. Es kommt also sehr auf den Typ an, wie man zu einer Brille steht.

Bringt Schärfe ins Leben

Fakt ist, dass die Gläser Schärfe ins Leben bringen. Wer eine Sehschwäche hat und zum ersten Mal eine angepasste Brille bekommt, der wird wieder „richtig“ scharf sehen. Aus diesem Grund möchte man diese in der ersten Zeit auch gar nicht mehr ablegen, im Alltag sieht es dann schon etwas anders aus. So hilfreich eine Brille auch ist, die eine oder andere Schwäche gibt es dann doch. Zum Beispiel muss man diese in bestimmten Situationen ablegen (beispielsweise zum Schlafengehen), sie läuft an oder bei Regen kommen Tropfen auf die Gläser. Dazu kommt die tägliche Reinigung. Vor allem zu Beginn „stören“ die eben genannten Faktoren, mit der Zeit ist es dann nicht mehr ganz so schlimm. Man gewöhnt sich daran und lernt damit umzugehen. Außerdem darf man nicht vergessen: Dank der Brille kann man wieder scharf sehen, und das zu jeder Zeit. Viele nehmen deshalb die Nachteile „gerne“ in Kauf.

Fazit

Wer eine Brille hat, der wird sich in der Regel daran gewöhnen. Damit ist nicht nur der „neue“ Blickwinkel gemeint, sondern auch die Reinigung geht irgendwann in Blut über. Am Ende überwiegt ganz klar der Vorteil des scharfen Sehens, die Nachteile wiederum sind zu verschmerzen. Natürlich gibt es aber auch Menschen, die gar nicht mit einer Brille klarkommen. Sie können sich weder an das Gestell noch an die „neue“ Sicht gewöhnen. Doch auch das ist kein Problem, man kann sich alternativ auch für Kontaktlinsen entscheiden oder sich die Augen lasern lassen. Am besten ist es, wenn man es mit der Sehhilfe selbst versucht. Dann ist die Entscheidung klar und es herrscht Gewissheit, ob einem die Brille zusagt oder nicht.